Do, 08.10.2020, 19:30 Uhr

Von der "Welt von gestern" zur Welt von morgen: Die Zwanziger Jahre

Wir leben noch immer inmitten der Zwanziger Jahre: in Fertighäusern, Stahlrohrmöbeln und Schriftarten jener Zeit, die unsere Moderne bis heute geformt hat. Jenem Jahrzehnt verdanken wir überbordende Hoffnungen ebenso wie deprimierende Enttäuschungen, ob in der Politik, der Gesellschaft, der Wirtschaft oder der Kultur. So vehement die Zeitgenossen um den besten Weg in die Zukunft stritten – einig waren sie sich allesamt darin, dass es nach dem Ersten Weltkrieg so nicht weitergehen könne. Die „Welt von gestern“ war untergegangen, die Welt von morgen aber wollte gestaltet werden. Die Ambivalenzen eines enorm spannungsreichen Jahrzehnts sollen im Mittelpunkt dieses Vortrags stehen. PD Dr. Georg Eckert arbeitet am Sonderforschungsbereich „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Promotion an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Habilitation für Neuere Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal, zuletzt Vertretung der Professur für Brandenburgisch-Preußische Geschichte an der Universität Potsdam. Soeben erschienen ist seine Gesamtdarstellung „Die Zwanziger Jahre: Das Jahrzehnt der Moderne“ (Münster 2020).

Datum: Do, 08.10.2020
Uhrzeit: 19:30 - 21:00
Leitung: PD Dr. Georg Eckert
Ort: Johanneskirche, Am Friedenshain/Altenberger Str. 25
Anmeldung: bis 01.10.2020
Kosten: keine
Teilnehmerzahl: begrenzte Teilnehmerzahl
Info: Evangelische Gemeinde Südstadt – Birgit Schaffer
gemeindebuero@evangelisch-suedstadt.de
Fon 0202/423952

 

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